Das Hemeraner Felsenmeer ist ein einziges, riesiges Steinpuzzle - entstanden durch den jahrhundertealten Einfluss der Natur und des Menschen. Und eins ist sicher: Die Steine verbergen so manches Geheimnis, das es zu erkunden gilt - von Kindern genauso wie von Erwachsenen.
Gewandert wird auf einem Pfad, der quer durch das einzigartige Naturschutzgebiet führt - direkt in das 'Paradies'. Unterwegs lohnt der kleine, neu angelegte Abstecher in das 'große Felsenmeer'.
Weiter geht es zur Heinrichshöhle: eine Tropfsteinhöhle, die Teil des drei Kilometer langen Perick-Höhlensystems ist. Fachleute schätzen das Alter der Höhle auf drei bis vier Millionen Jahre. Besonders faszinierend wirken die Tropfsteine der Höhle seit Erneuerung der Beleuchtungsanlage.
Inmitten der Tropfsteinhöhle wartet schon der beliebte Höhlenbär auf kleine und große Besucher, ein komplett montiertes Skelett aus den im Höhlenlehm gefundenen Knochen. Unzählige weitere Knochen von eiszeitlichen Großsäugetieren wie Mammuts, Wollhaar- und Nasenhörnern, Riesenhirschen und Rentieren konnten im Höhlenlehm gefunden werden.
Nach dem Besuch der Höhle führt der Weg zunächst wieder kurz zurück in Richtung Felsenmeer. Allerdings nach nur wenigen Metern geht es hinter einem unscheinbaren Brunnen, der in einem Vorgarten steht, nach links auf einen kleinen Pfad, der bergauf führt. An der nächsten Möglichkeit geht es rechts wieder auf eine Anhöhe Richtung Felsenmeer.
Nun wird das Naturschutzgebiet umrundet bis wieder der Startpunkt erreicht wird.
Eine genaue Streckenbeschreibung und weitere Tipps finden Sie in der Broschüre 'Tourentipps Märkischer Kreis'. Auch im Buchhandel (ISBN 3-98-9003-2-0) erhältlich.